
Listenplatz 14
Philipp Müller
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M.A. Soziologie, Research Consultant, Jugendwart FFW Mering
Ich bin in Mering aufgewachsen und hier seit jeher zuhause. Meine Familie, meine Freunde und mein ehrenamtliches Engagement verbinden mich eng mit unserem Ort. Auch während meines Bachelor- sowie Masterstudiums in Augsburg und München bin ich Mering als Heimat immer treu geblieben. Gerade dieses bewusste Hierbleiben hat meinen Blick auf unseren Markt und seine Entwicklung geprägt.
Ich habe Soziologie studiert, weil mich interessiert, wie Gesellschaft funktioniert – und wo sie gerechter werden kann. Themen wie soziale Gerechtigkeit, Gleichheit, demokratische Beteiligung, Fairness sowie ökologisch und sozial verantwortliches Handeln sind für mich keine abstrakten Schlagworte, sondern zentrale Grundlagen für ein gutes Zusammenleben. Gerade auf kommunaler Ebene entscheidet sich, ob diese Werte im Alltag tatsächlich spürbar werden.
Seit meiner Jugend bin ich Teil der Freiwilligen Feuerwehr Mering. Dort engagiere ich mich sowohl im aktiven Dienst als Gruppenführer und Ausbilder als auch im Vereinsleben, unter anderem als Schriftführer im Vorstand. Besonders am Herzen liegt mir die Jugendarbeit: Als Jugendwart bin ich nun seit neun Jahren Ausbilder und Ansprechpartner für die nächste Generation, die wir auf ihren wichtigen Dienst für unsere Gemeinde vorbereiten. Darüber hinaus bin ich stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart im Landkreis Aichach-Friedberg und setze mich gemeinsam mit unserem Ausschuss für starke Jugendfeuerwehren im gesamten Landkreis ein.
Beruflich arbeite ich seit meinem Studium bei einer Mediaagentur in München als Sr. Research Consultant. Ich kenne daher auch den Alltag als in Mering verwurzelter Pendler. In meinem Beruf beschäftige ich mich intensiv mit Mediennutzungsverhalten, Datenstrategien und aktuell auch mit den Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz. Als interner Berater ist es meine Aufgabe, datenbasierte Entscheidungen vorzubereiten und Konsumentenverhalten besser zu verstehen. Diese analytischen, strukturierten und faktenorientierten Ansätze möchte ich auch in die Kommunalpolitik einbringen.
Ich bin Mitglied der UWG Mering geworden, weil ich mich neben meinem Ehrenamt auch politisch stärker für unseren Ort engagieren möchte. Die UWG bietet mir dafür den richtigen Rahmen: unabhängig, ohne großen Parteiapparat, offen für Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven. In einer Zeit, in der man sich oft nur noch dann zuhört, wenn man ohnehin einer Meinung ist, halte ich es für besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen Dialog, Respekt und gemeinsames Ringen um Lösungen möglich bleiben.
Innerhalb der UWG bin ich Teil der Social-Media-Redaktion und kümmere mich darum, euch über Instagram und Facebook über unsere Arbeit zu informieren – und hoffentlich auch immer wieder ein Lächeln zu schenken. Denn bei aller Ernsthaftigkeit politischer Verantwortung darf Offenheit, Menschlichkeit und Freude nicht verloren gehen!