Die Idee
Im September entstand die Idee für eine fraktionsübergreifende Veranstaltung für mehr politische „Frauenpower“ in Mering. Ziel war es, die politisch aktiven Frauen in Mering zu vernetzen und die Kandidatinnen für die Wähler und Wählerinnen sichtbar zu machen und für die Frauen bei der anstehenden Kommunalwahl zu werben. So trafen sich Vertreterinnen der CSU, Grünen, SPD und UWG im Oktober und Januar und planten gemeinsam ein Frühstück mit „Speedating“ mit den Kandidatinnen. Angelehnt an die Idee der bayernweiten Aktion „Bavaria ruft“ und anknüpfend an das „Damische Picknick“, das in früheren Jahren mehrfach in Mering stattgefunden hat, bekam das Event den Namen „Bavaria frühstückt“. Dazu konnte als besonderer Gast die Vorsitzende des Vereines FidiP – Frauen in die Politik Sabine Appelhagen gewonnen werden.
Bavaria ruft
Am Samstag, den 24.01.26 war es so weit: mehr als 25 Kandidatinnen von den Listen für den Meringer Gemeinderat und für den Kreistag trafen sich im Evangelischen Gemeindezentrum. Frau Appelhagen hielt einen kurzen Impulsvortrag und betonte die Wichtigkeit weiblicher Stimmen in den politischen Gremien und die aktuell noch zu geringe Repräsentanz. Sie beglückwünschte die anwesenden Frauen zu ihrem Engagement, bestärkte sie, sich weiter zu engagieren und forderte die anwesenden Gäste auf, den Frauen ihre Stimmen bei der Wahl zu geben. Im Anschluss versorgten sich alle am Buffet mit Brezen, Kuchen, Aufstrichen und Kaffee und kamen locker ins Gespräch. Unsere Listenkandidatinnen Jessica Bader (amtierende Marktgemeinderätin), Angela Bonhag, Marion Friedrich, Gina Hiermayer, Bettina Metz und Katja Steinhardt waren mittendrin!


Speeddating
Elena Raab und Petra von Thienen (beide scheidende Marktgemeinderätinnen) moderierten die Veranstaltung und leiteten zum „Speeddating“ über. Die Kandidatinnen bildeten einen Stuhlkreis. Ihnen gegenüber im Inneren des Kreises bildeten die ca. 25 Gäste (darunter auch vier Männer) einen zweiten Stuhlkreis. Nach jeweils zwei Minuten in denen die Gäste Fragen an die Kandidatinnen richten konnten, wechselten diese zwei Stühle weiter, so dass stetig neue Gesprächs-Paare oder -Kleingruppen entstanden. In interessanten Gesprächen wurden inhaltliche Schwerpunkte der Kandidatinnen, Ideen für die Zukunft Merings und Motivationen für die Kandidatur abgefragt; außerdem wurde die Wichtigkeit der Demokratie als solche und die Stärkung der Frauen und ihrer Themen in der Kommunalpolitik thematisiert. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch einmal die Möglichkeit bei Essen und Getränken in den freien Austausch miteinander zu kommen.

Fazit
Die Organisatorinnen zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung. Neben dem Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern war vor allem die überparteiliche Zusammenarbeit ein großer Gewinn, den die Kandidatinnen gerne auch in die Zeit nach der Wahl „retten“ möchten. Spürbar wurde der Wille, mit mehr „Frauenpower“ den Teamgedanken im Marktgemeinderat, die Bedürfnisse von Familien und Frauen und die gemeinsame Stärkung der Demokratie in den Mittelpunkt zu rücken.
Wir freuen uns, dass wir mit all unseren Listenkandidatinnen dabei sein konnten und im Organisationsteam zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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