Am 07.07.2023 besuchten 18 Interessierte allen Alters den Hof von Zisterbauer Johannes Wurm. Der Hof liegt am Ortsausgang Richtung Unterbergen nach der Brücke über die B2 auf der rechten Seite und betreibt Ackerbau und Bullenmast.

So kam es dann auch, das insbesondere die Zusammensetzung des Kraftfutters aus erster Hand erfahren und „erschmeckt“ werden konnte.

Anschließend wurden alle Besucherinnen und Besucher durch die 3 Ställe geführt. Ein Kälberstall beherbergt 50 Jungtiere (ca. 6-8 Wochen alt), ein identischer Stall fasst 50 Halbstarke (sog. Fresser im Alter von ca. 4 Monaten) während der große Stall mit 200 Bullen, überwiegend der Sorte bayer. Fleckvieh, die gesamte Mastzeit von ca. 18 Monaten vervollständigt.

Regional und autark

Johannes Wurm liefert sein Fleisch ausschließlich an den Schlachthof Augsburg und Erzeugnisse aus dem Ackerbau, wie z.B. Braugerste und Dinkel an die Friedberger Mühle und bezieht die Futtermittel – soweit sie nicht aus eigenem Anbau stammen – ebenfalls aus der Region.

Mit der 120 kW Hackschnitzelheizung (v.a. Holz aus dem eigenen Wald), einem eigenem Brunnen und 3-Grubensystem für das Abwasser kann der Hof nahezu autark betrieben werden.

Nach der interessanten Führung konnten alle Teilnehmer noch bei einem Getränk und weiteren Austausch im Schatten der Birnbäume zusammensitzen. Dabei zeigte sich, dass vor allem der Grad der Automatisierung in der Fütterung die Besucherinnen und Besucher beeindruckt hatte, gleich gefolgt von der Sauberkeit des Hofes.

Johannes Wurm begrüßt die Gäste der UWG
Der Landwirt erklärt Wissenswertes zum Ackerbau, den Flächen und Anbausorten
Mengen und Zusammensetzung des Futters wurden „erschmeckbar“
Den Kindern gefielen die Kälber am Besten
Am Tränkautomaten für die Kleinsten
Dann zu den erwachsenen Bullen
Die UWG bedankt sich bei Johannes Wurm mit einer Luftaufnahme seines Hofes. Thomas Schiele überreicht die Aufnahme
Zum Abschluss noch ein Foto der Teilnehmenden (ohne Kinder)
Bei einem Getränk im Schatten der Birnbäume konnten noch Fragen gestellt und diskutiert werden

Fotos des Besuches von Jörn Heller


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