“Wie sieht mein Mering aus, wenn ich alt bin?” Solche Gedanken werden gerne beiseite geschoben. Die UWG möchte schon jetzt die Weichen stellen für ein seniorengerechtes Mering der Zukunft.

Alt und gebrechlich – das sind nur die anderen! Doch wenn die eigenen Großeltern oder Eltern immer öfter Hilfe und Unterstützung benötigen, kommt das Thema “Gut leben im Alter” doch auf die eine oder den anderen zu. Manchmal mit voller Wucht. Und damit auch die Frage: Wie wird es mir einmal gehen, wenn ich alt bin? 

Es heißt, dass sich unser Selbstkonzept in einem Alter von etwa Mitte dreißig festigt und dann stabil bleibt. Wir fühlen uns mit fünfzig, siebzig und neunzig also auch noch irgendwie wie Mitte dreißig. Nur das eigene Spiegelbild, und das eine oder andere Zipperlein machen uns auf eine größer werdende Gebrechlichkeit aufmerksam, die wir im Normalfall lange ignorieren. All diejenigen Meringer, die sich heute jünger fühlen als sie sind, müssen also damit rechnen, dass schon bald Merings Bordsteine immer höher wachsen und sich die Straßen und gewohnten Wege in die Länge ziehen werden. Vielleicht wird sogar das eigene Haus immer größer und damit arbeitsintensiver?

Den UWG-Mitgliedern, mehrheitlich selbst im jugendlichen Alter von, naja, sagen wir gefühlt 36, ist das bewusst. Sie setzen schon jetzt – aus politischer Perspektive gesehen langfristige – Ziele für ein altersgerechtes Mering der Zukunft. Die Idee dabei ist, dass möglichst alle Generationen profitieren. Deswegen plant die UWG noch immer einen “Bürger-Bus”, der Straßen und Wege nicht nur für Senioren kürzer macht, sondern auch für Schüler. Und damit die Bordsteinkanten nicht ins Unermessliche wachsen können, setzt sich die UWG für deren Absenkung ein.

Außerdem soll der Marktplatz barrierefrei werden.  Dadurch können Seniorinnen und Senioren länger selbstständig in Mering unterwegs sein. Auch Eltern mit Kinderwagen, Kinder mit Laufrad, Menschen mit Sehbehinderung und Rollifahrer kommen so besser durch Mering. Außerdem unterstützt die UWG die Idee eines Mehr-Generationen-Hauses für Mering. Denn es wird in den kommenden Jahrzehnten immer mehr ältere Menschen in Mering geben, die mit mittleren Renten die immer weiter steigenden Mieten kaum mehr werden tragen können. Ein generationenübergreifendes Wohnprojekt soll Jung und Alt gut vernetzen. Denn im Alter ist  zwar jeder gerne selbständig, aber niemand gerne allein.


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Categories: Gelbe Zeiten

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